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Die Triggerung bei Timern in Raketenmodellen

Der Timer sollte üblicherweise beim Start des Modells beginnen zu zählen und bei Erreichen der vorher eingestellten Zeit die Ausstoßladung zünden.

Da für das Anschalten bei den meist verwendeten Timern (z.B. Tiny-Timer) nur eine kurzzeitige Tastung des Triggerimpulses nötig ist, muss kein Schalter eingebaut werden, sondern es genügt ein Abreißkontakt.

Das kann man mit einem doppelt kaschierten Leiterplattenstück realisieren. Eine Krokodilklemme, welche an der Startrampe angebunden ist, schließt den Kontakt und wird beim Start von den Kontaktflächen abgerissen. Der Timer ist somit angeschaltet und zählt die Sekunden bis zur Zündung der Ausstoßladung.

 


In der Praxis hat sich diese Art zwar bewährt, jedoch ist eine gewisse Unsicherheit gegeben, da es bei den Startvorbereitungen auf der Rampe oder auf dem Weg dahin vorkommen kann, dass die Kontaktklemme bei einer unvorsichtigen Bewegung abfällt und somit schon die Ausstoßladung am Boden gezündet wird (Unfallgefahr).


 

 

Viel besser ist es da, an oder im Raketenmodell zwei 2 mm Messingröhrchen (ca. 4-5 cm lang) aufzukleben, an denen die Verbindungsleitungen zum Triggerkontakt des Timers angelötet sind.

In den Röhrchen kann man dann eine Drahtschlaufe stecken, die wiederum an der Rampe befestigt werden muss. Diese wird beim Startvorgang herausgezogen und schaltet somit den Triggervorgang.

Vorteil dieser Art Triggerung ist, dass man auch nachträglich an seinem Modell solche Leitungen verlegen kann, indem sie außen auf der Rakete getarnt als eventuelle Treibstoffleitungen etc. angebracht werden können.